MOM LIFE // EIN SCHÖNER FAMILIENTAG AM MEER, ÜBER DAS TRAGEN + REVIEW BONDOLINO VON HOPPEDIZ

Freitag, 27. Mai 2016





Tragen ist Liebe + Review Babytrage Bondolino von Hoppediz


Als wir morgens die Augen aufschlugen und die Sonne durch das Schlafzimmerfenster schien, wusste ich, heute möchte ich ans Meer.

Wir alle zusammen - ein Tag am Wasser, bei Sonnenschein und viel Wind. Entspannen, herunterkommen, Qualitätszeit als Familie genießen, das Rauschen der Wellen hören und Sand zwischen den Zehen spüren. Perfekt.  Und so entschieden wir beim Frühstück ganz spontan und aus dem Bauch heraus, dass wir nach St. Peter-Ording fahren. 

So kurz vorm Urlaub: Bevor es ans Meer geht, nochmal ans {heimische} Meer. 

Der Picknickkorb war schnell gepackt, die Bondolino Babytrage von Hoppediz sowie Wechselkleidung im Auto verstaut und schon ging es los - Richtung Meer. Am Wasser fühle ich mich heimisch, da bin ich glücklich. Losgelöst und frei. Und wie soll es anders sein - meinen beiden Mädchen geht es ebenso. 

In St. Peter-Ording angekommen, haben wir ewig die Kitesurfer beobachtet. Immer wieder faszinierend, wie so durch die Lüfte und über das Wasser schweben. Und das in einem Tempo. Mimi hat währenddessen eifrig im Sand gespielt und Muscheln gesammelt. Später am Nachmittag dann sind wir noch den endlos langen Strand entlang spaziert. 






Obwohl Mimi wirklich gern läuft, genießt sie die Zeit in der Trage noch immer sehr. Die Nähe und Geborgenheit ist ihr unheimlich wichtig - oftmals findet sie erst genau hier, ganz nah bei mir in der Babytrage, in den Schlaf. Und ich bin ehrlich, ich liebe es zu tragen. Auch ich genieße diese Nähe und Verbundenheit. Im Alltag ist mir meine Tragehilfe zudem eine große Entlastung. Einkäufe, Erledigungen sowie Shoppingausflüge in die Stadt - hier ist sie immer mit dabei. Denn so habe ich beide Hände frei, ich bin nicht angewiesen auf fremde Hilfe beim ein-, aus- oder umsteigen, blockiere nichts und bin vollkommen uneingeschränkt in allem. Perfekt. 

Ich bin Trage-erprobt. Und auch Henry liebt es, unser gar nicht mehr so kleines Mädchen durchs Leben zu tragen. Als vor knapp zwei Monaten der Postbote klingelte und mir die Bondolino Popeline von Hoppediz überreichte, war ich direkt begeistert. Schon kurz nach Mimis Geburt hatte ich mir ein Tragetuch der Marke gekauft. Auch das war gut. 
Nun aber zur Bondolino selbst. Ich mag das System. Die Bondolino  von Hoppediz vereint meiner Meinung nach die Vorteile eines Tagetuchs und einer Babytrage.

Besonders lobenswert - der Tragekomfort. Der ist wirklich sehr gut. Auch auf längeren Strecken bekomme ich keine Rücken- und Nackenschmerzen. Die Trageriemen sind weich und breit, ähnlich wie bei einem Tuch und schneiden deshalb nicht ein. Das Gewicht des Kindes verteilt sich so sehr gut. Wirklich angenehm und mir persönlich auch sehr wichtig. Ein großer, echter Pluspunkt also. 

Die Trageriemen werden über Kreuz getragenen und die Trage mit einem Knoten verschlossen (siehe Bilder). Der Bondolino kommt ohne Verschlüsse und viele Riemen aus. Auch das ist toll. Zur Handhabung selbst kann ich nur sagen, sie ist einfach und selbsterklärend.

Eine tolle Babytrage, die ich hier gern und viel zum Einsatz kommt.

Preislich liegt sie bei 99 - 109 Euro. 

Ihr könnt die Bondolino Babytrage von Hoppediz HIER kaufen. 

Anbei auch noch vier Bilder, auf denen ihr sehen könnt, wie der Bondolino ohne dicke Jacke ausschaut. 



OH MOM SPA // REVIEW NIVEA PFLEGEDUSCHE SEIDEN MOUSSE

Donnerstag, 26. Mai 2016

*Werbung




Review: NIVEA Seiden-Mousse Pflegedusche 

Wie auf Wolken, seidig weich - das Seidenmousse von NIVEA. Ein Duschschaum, der definitiv einen Spa-Effekt hat. 

Als mich vor einigen Wochen ein kleines Päckchen mit gleich drei Flaschen von der neuen NIVEA Pflegedusche Seiden-Mousse erreicht hat, war ich Feuer und Flamme. Ihr wisst ja - ich liebe Duschschaum. So seidig und angenehm auf der Haut. Das hat die morgendliche Dusche direkt einen Spa-Moment. Und sind wir mal ehrlich - den hat sich jede Mama verdient. Die zehn Minuten unter der Dusche, in denen man einfach mal für sich ist - sich entspannt und genießt. 

Das Seiden-Mousse von NIVEA gibt es in drei verschiedenen Duftrichtungen. Mein Favorit ist aber ganz klar das NIVEA Mousse in dunkelblau - welches ganz klassisch nach der Creme im Tiegel duftet. Ich liebe diesen Duft. Irgendwie verbinde ich damit auch ganz viel Kindheit. 

Preislich liegt der Duschschaum bei 2,49 Euro je Dose. 

Mit den Inhaltsstoffen kenne ich mich leider nicht gut aus, da seid ihr bei Katrin von Innen & Außen bestens aufgehoben. 

Ich persönlich mag das NIVEA Seiden-Mousse in dunkelblau sehr gern. Ich liebe den Duft und es fühlt sich auf der Haut angenehm an. Zart und weich und fluffig, wie auf Wolken. 

Kennt ihr das NIVEA Seiden-Mousse und habt ihr es schon genutzt, wie sagt es euch zu?


OH SO PRETTY // SUMMER

Wickelrock und Basic Shirt von COS
Schuhe von Zara
Tasche von H&M


Outfit: Sommerlich im Wickelrock


Wickelrock aus Leinen mit einem Basic Shirt von COS - mein Sommerlook

Sonnenschein satt und eine warme Brise - das perfekte Sommerwetter. Und davon hatten wir in der letzten Woche reichlich. Strahlend blauer Himmel, kaum ein Wölkchen in Sicht, alles blüht und grünt. Ich weiß, ich wiederhole mich - aber ich bin ein Kind des Sommers. Im Sommer bin ich erst so richtig glücklich. Und als Rock- und Kleidermädchen, ja - da ist der Sommer auch perfekt. 

Als ich vor knapp zwei Wochen bei COS stöberte, eigentlich auf der Suche nach einem ganz bestimmten Kleid, fiel mir dieser schöne Rock in die Hände. Ein Leinen-Gemisch, locker und doch mit einem Hauch Eleganz. Perfekt. Dazu ein schlichtes Basic-Shirt und meine aktuellen Lieblingsschuhe von Zara. Fertig. Geht immer, passt immer, schaut angezogen aus. 

Oder was sagt ihr?




Gastkolumne: MUTTER, MUTTER, VATER, KIND // EIN KIND, DREI GLEICHBERECHTIGTE ELTERNTEILE

Mittwoch, 25. Mai 2016





"Arbeiten, bis die Fruchtblase platzt.." war Elisabeths {bei Instagram lottalove_usa} erste Gastkolumne auf Oh Wunderbar. Der Beitrag war toll, er war kritisch, ich wollte mehr davon. Und gibt es nun auch - mehr von Elisabeth. Eine deutsche Journalistin, die in Washington lebt. 

Heute schreibt sie über ein kleines Mädchen in den USA, das  ganz offiziell gleich drei gleichberechtigte Elternteile hat und damit  US-amerikanische Geschichte schreibt. 



Mutter, Mutter, Vater, Kind


Ob ich einen Vormittag Zeit hätte um auf ihre Tochter aufzupassen, fragte mich meine Freundin Olivia (*Name geändert) von mir vor ein paar Monaten. Na klar! So fuhr ich mit in ein Gerichtsgebäude irgendwo in Washington, schaukelte statt meinem Baby-Mädchen, das meiner Freundin hin und her. Und war beiläufig dabei, wie Geschichte geschrieben wurde. Aber lest selbst. 

"Ich fühle mich wirklich wie vor dem Abi. Du hast alles vorbereitet, dir Antworten auf mögliche Fragen überlegt.. Aber was sie fragen? Wie sie drauf sind? Das weiß man nicht.", Tim schiebt seine Tochter Emma im Kinderwagen einen langen Gang entlang. Um ihn herum Gewusel, Herren in Anzügen und Frauen in Business-Kostümen, die Mappen unterm Arm geklemmt. Jeder hier hat immens Wichtiges zu tun, einen wichtigen Termin. So wie Tim. Tim ist an diesem Mittwoch Morgen im Gerichtsgebäude von Washington D.C., um das Sorgerecht für seine fünf Monate alte Tochter Emma zu bekommen. Seit Monaten hat er darauf gewartet.

Olivia, Emmas Mutter, nimmt ihn in den Arm: "Das wird schon. Alles wird gut! Es ist doch großartig. Wir bekommen heute etwas, was wohl noch niemand vor uns in den USA erreicht hat. Ich bin mir sicher", lacht Miriam. Auch Miriam ist Emmas Mutter. 

Baby Emma hat zwei Mütter. Olivia ist Britin, Miriam Amerikanerin. Die beiden Journalistinnen lernten sich bei der Arbeit kennen und sind seit über fünf Jahren ein Paar. Im September 2014 heirateten sie in England und zogen daraufhin in die USA, der Arbeit wegen. Da war Olivia schon schwanger, im vierten Monat von Tim. 

Die beiden Frauen wussten schon immer, dass sie gemeinsame Kinder wollten. Doch anders als viele gleichgeschlechtliche Paare entschieden sie sich gegen eine anonyme Samenspende. Denn Miriam und Olivia kennen Emmas Vater nicht nur, der deutsche Tim ist Olivias langjähriger schwuler Freund aus Teenagertagen. 

"Tim und ich haben schon früh darüber gesprochen, irgendwann gemeinsam Kinder zu haben" sagt Olivia, "aber damals war es noch nicht so ernst gemeint, schließlich gab's eine Zeit, in der ich selbst einen Freund hatte..". Aber dann kam Miriam. Und Miriam mochte die Idee: "Es ist doch toll, dass Emma weiß, wer ihr Vater ist. Und dass er in ihrem Leben ist und sie wirklich einen Vater hat. Tim ist großartig!"

Schon während der Schwangerschaft war klar: Tim würde einen Platz im Leben von Emma haben. Die letzten Wochen vor der Geburt zog der Gehirnforscher von seinem Apartment in Montreal vorübergehend zum Ehepaar nach Washington. Zu dritt kochten sie, musizierten gemeinsam. Dann, am 19. Februar, platzte Olivias Fruchtblase. Zu dritt die ersten zähen Stunden zu Hause. Die Fahrt zum Krankenhaus. Zu dritt im Kreißsaal. 
"Die Krankenschwestern haben wohl nicht verstanden, wer zu wem gehört" erinnert sich Miriam. "Als ich kurz nach Tim und Olivia in den Kreißsaal wollte, weil noch das Auto geparkt hatte, meinte die eine Schwester "Moment, Sie können da nicht rein. Die Frau da drinnen bekommt gerade ihr Kind" und ich nur: "Ja, sie bekommt mein Kind!". 

Im Februar, ein paar Tage vor der Geburt, trafen sie sich mit ihrer Anwältin, die sich in den USA für die Rechte lesbischer Paare einsetzt. In Amerika sind die Gesetzte von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. In Washington D.C. gilt, dass derjenige Elternteil automatisch das Sorgerecht bekommt, der zu dem Zeitpunkt der Geburt mit der leiblichen Mutter verheiratet ist. Somit wurde Miriam als zweite Sorgenberechtigte in die Geburtsurkunde eingetragen. Die Argumentation der Anwälten für das Sorgerecht für drei Menschen: Da der leibliche Vater die gleichen Rechte hat, wie die leibliche Mutter, muss auch er berechtigt sein, das Sorgerecht zu haben. 

10 Uhr. Die Flügel der Holztür schwingen auf, die Anwältin winkt die Drei zu sich. Tim schiebt den Kinderwagen, Emma schläft, die Erwachsenen schweigen. Im Anhörungssaal sitzt eine farbige Richterin, ihre langen Dreadlocks sind streng zu einem Zopf nach hinten gebunden. Sie tippt an ihrem Computer. Eine Gehilfin der Richterin kommt zügig auf die Familie zu. Nein, alle wieder raus. In den Zeugenraum. Sie dürfen nicht mitbekommen, was jeweils der andere unter Eid sagen wird. Im kargen Nebenraum heißt es nun wieder: warten. 

Gespräche. Schön war's doch am Wochenende, auf dem Festival in Boston. Nein, Tim muss nicht mehr zurück nach Kanada. Seine Umzugskisten sind gepackt und schon auf dem Weg nach Amsterdam. Schweigen. Nervöses Kichern. Gequältes Seufzen.

10.07 Uhr. die Tür geht auf, Olivia soll als erste aussagen. Die Tür fällt zu, nur um gleich wieder aufzugehen. Jetzt sollen doch alle drei in den Saal kommen. Nur 10 Minuten später. Die drei kommen aus dem Gerichtssaal. Tim sind alle Gesichtszüge entglitten, Miriam lacht nervös: "Falscher Fall. Die Richterin hat einen ganz anderen Fall vorbereitet. Sie dachte, es ginge um einen Sorgenrechtsstreit nach einer Trennung". 

"Sie wird es machen, sie wird es sowas von machen" versichert die Anwältin. "Als ich ihr vorgetragen habe, worum es geht, konnte ich sehen, wie phänomenal sie den Fall findet. Sie brennt darauf, diejenige zu sein, die darüber entscheidet!"

Emma wacht auf und Olivia gibt ihr die Brust. Miriam schaut auf ihr Handy. "Ich rufe im Büro an, das kann hier ja noch eine Weile dauern".

Wieder warten. Die Anwältin verschränkt ihre Arme und lehnt sich an die Wand. Mit jeder Minute schwindet die Zuversicht, dass heute noch etwas geschieht. Dabei sollte sich doch heute endlich das lange Warten, die monatelange Vorbereitung auf diesen Tag auszahlen. Emma strahlt auf Tim Arm Miriam an, die mit ihr Faxen macht. "Unsere kleine Maus bekommt wenigstens von all dem nichts mit!" sagt Tim. 

11.10 Uhr. Olivia drückt mir Emma in den Arm. Die Anwältin ist sichtlich nervös und fragt, ob ich ihre Zeugin sein könnte. Für den Fall der Fälle. Falls die Richterin das alles nicht glaubt. Falls sie noch mehr Gründe braucht, falls sie sich nicht vorstellen kann, dass Tim genauso involviert ist, wie die Mütter. Denn darum geht es: Tim möchte als gleichberechtigt angesehen werden. Nicht nur von Freunden und Familie, sondern ganz offiziell der Vater sein. 

"Na klar" sage ich und hoffe inständig, dass es nicht soweit kommt. Ich möchte am Ende nicht diejenige sein, die es braucht, um bei solch einer großen Entscheidung die entscheidende Rolle zu spielen. Ich bin heute lieber Babysitterin. 

Tim, Miriam und Olivia verschwinden im Gerichtssaal. Die Anspannung ist jedem ins Gesicht geschrieben. Zurückgelassen mit Emma schaue ich mir das kleine Wesen an und denke: "Hast du eigentlich eine Ahnung, was hier gerade passiert?"

Um 11.40 Uhr steht fest. Emma hat drei Eltern, nun auch ganz offiziell. 

Tim seufzt erleichtert, alles wird auf einmal leicht. Ein paar Tränen kullern über sein Gesicht, Olivia umarmt ihn, und umarmt Miriam. 

Im Restaurant gleich neben dem Gerichtsgebäude knallen die Korken. Olivia küsst Emma. Die Anwältin knipst mit dem Handy ein Erinnerungsfoto fürs Familienalbum. "Kann ich bitte mal meine Tochter halten?" lacht Tim und sagt: "Diese Entscheidung bedeutet alles für mich. Wenn man so will, kann man sagen, dass wir Geschichte geschrieben haben. Aber eigentlich ist es nur wichtig für mich, für uns als Familie. Für unsere eigene Lebensgeschichte ist das wichtig!"

Denn für den schwulen Tim ist es ein Signal an alle konservativen Menschen da draußen, für die es immer noch schwer vorstellbar ist, dass es heute schon längst nicht mehr klassische Form der Familie gibt. Mittlerweile sind Patchwork-Familien, in den buntesten und kuriosesten Formen fasst normal, nicht der Rede wert. Aber Schwule oder ein lesbisches Paar mit einem eigenen Kind? Unvorstellbar, verantwortungslos.. ekelhaft?!

Gerade letzte Woche erzählte ich einer Mutter auf dem Spielplatz von Emma und ihren Eltern. Schockiert schaute sie mich an: "Gott, was erzählen die denn später ihrem Kind? Die müssen doch auch mal an das Wohl ihres Kindes denken.."

Und ich war fassungslos und wütend. Ich kenne Emma, ihre beiden Mütter und ihren Vater sehr gut. Emma wird geliebt und sie ist ein Kind der Liebe. Die Entscheidung, dass es Emma geben sollte, wurde bewusst gefällt, denn ja - in diesem Fall passierte es wirklich "nicht einfach so". Sie muss also ein absolutes Wunschkind sein. Die Familie wohnt bei uns in der Nachbarschaft. Meine Tochter ist zehn Tage jünger als Emma. Sie sehen sich fast jeden Tag und sind schon jetzt beste Freundinnen. Die besondere Familienkonstellation ist in unserem Alltag gar nicht besonders. Nur letzte Woche auf dem Spielplatz wurde mir wieder bewusst, wie viel Unverständnis, das scheinbar durch Unwissenheit und Ignoranz entsteht, es manchmal doch gibt. 

Ich wünsche mir, dass die Generation unserer Kinder, die meisten von ihnen sind Babies oder sind noch nicht einmal geboren, damit aufwachsen, dass es egal ist, wer wie viel eEltern hat, ob Mann und Frau, nur Mann, oder Mann und Mann, oder..

Ich möchte, dass nur wichtig ist, dass diese Kinder geliebt werden und sie diese Liebe weitergeben. Bald wird meine Tochter sprechen und natürlich wird sie merken, dass Emma eine andere Familie hat als sie selbst. Dass Emma zwei Mütter und einen Vater hat. Und dann wird sie eventuell zu mir kommen und fragen: "Du Mama, wieso habe ich eigentlich nur zwei Elternteile?" Genau, Emma hat es gut. Sie hat gleich drei Elternteil und ist ein glückliches, erfülltes kleines Mädchen. 

Leben und leben lassen. Lieben und lieben lassen. Dann wäre uns allen doch schon ein gutes Stück geholfen. 


OH BABY // DAS ERSTE PAAR KINDERSCHUHE + VERLOSUNG // BISGAARD KINDERSCHUHE

Dienstag, 24. Mai 2016




Die erste Schritte.. 


Zwei klitzekleine Füße tapsen hier umher, 
ganz flink und immer eifriger, 

Zwei kleine Füße, noch so zart und kaum genutzt. 
Zwei zarte Füße, die brauchen ganz viel Schutz. 

Lauflern- und Kinderschuhe - ein großes, komplexes Thema für sich. Schon bei Anni hat es mir vor jedem Schuhkauf gegraut, denn Anni hatte extremst breite Füße. Da war jeder Schuhkauf ein kleines Drama. 

Kinderschuhe, wann ist der richtige Zeitpunkt?

Mimi läuft nun seit einigen Wochen und ich habe sie so lange wie nur möglich in Socken oder barfuss laufen lassen. Warum? Weil Kinder barfuss viel besser laufen lernen können. Schuhe sind da erst einmal hinderlich und stören. Mein Tipp deshalb, so spät wie nur möglich Schuhe an die Füße. 

Ist der Zeitpunkt des ersten Schuhkaufs dann aber gekommen, achtet darauf, dass ihr die Füße eurer Kinder ausmesst. Denn keine Größe ist gleich und sie variiert von Herzsteller zu Hersteller. Also - immer die Füße ausmessen, ganz wichtig. 

Wir haben uns für Schuhe der Marke Bisgaard entschieden - man bekommt sie z. B. HIER bei dem Shop Nordkinder

Gute Passform, modisch, verantwortungsbewusst. Mag ich sehr. 



Gewinne ein Paar Bisgaard Schuhe - Verlosung

Yaaaaaay. Ist das nicht schön? Ihr könnt nun ein Paar Bisgaard Schuhe gewinnen, siehe Bild. Die Farbe dürft ihr frei wählen. Ist das nicht fein?

Was ihr tun müsst? Nicht viel. Hinterlasst mir einen Kommentar mit eurer E-Mail Adresse und sagt mir, für wen dieses Paar Schuhe wäre. 

Nun drücke ich euch ganz fest die Daumen. 

Ihr müsst das 18. Lebensjahr vollendet haben, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 





*Schuhe sind PR Sample von Bisgaard // Danke an Bisgaard

OH LIFE // DIE REISE MEINES LEBENS

Sonntag, 22. Mai 2016




Die Reise meine Lebens


In zehn Tagen starte ich in das Abenteuer meines Lebens. Wow, schon in zehn Tagen. Mimi und ich, und mit uns jede Menge Gepäck und ganz viele Schmetterlinge im Bauch. Es fühlt sich ein wenig an, wie Achterbahn fahren. Habe ich mal fünf Minuten Ruhe und denke an die große Reise, wird mir heiß und kalt, viele Schmetterlinge gepaart mit einem flauen Magen. Ich habe keine Erwartungen an die Reise, keine Wünsche, keine Pläne. Ich möchte mich treiben lassen, mich nicht festlegen, nicht verplanen und nicht verpflichten. Ich will raus aus dem Alltagstrott, ich möchte was erleben, einen Ort der Ruhe finden in dieser rastlosen Zeit.  Ich hoffe darauf, spannende Menschen und eine andere Kultur kennenzulernen und freue mich darauf, ganz viel Natur um mich zu haben. 

Die letzten dreizehn Monate waren aufregend. Die Tage und Monate verstrichen wie im Zeitraffer, keine Zeit um innezuhalten und einfach mal zu sein.  Kein Mutterschutz, keine Elternzeit - dafür ganz viele Verpflichtungen und Ziele, ein Leben wie im Hamsterrad. So fühlt es sich rückblickend an. Cut. Ich möchte mich einlassen auf ganz viel Zeit für mich/ uns, auf freie Gedanken und viel Luft, durchatmen und leben, genießen. Das Band zwischen Mimi und Anni und mir stärken.

Zehn Tage vor der Abreise also durchlebe ich gerade ein Gefühlschaos. Einerseits die große Freude auf das, was kommt und dann die Furcht vor dem Unbekannten. Keine geplanten Routen, keine Hotels - alles ist offen, alles kann sein und nichts muss. Das ist ungewohnt, ist der Alltag doch immer genauestens durchgetastet.

Ich frage mich, wie es am 1. Juni selbst sein wird, wenn ich vollgepackt und mit Mimi am Frankfurter Flughafen stehe. Der Moment, wenn mir bewusst wird, dass ich das nun wirklich mache, es durchziehe. Ich hatte bisher kaum die Zeit, all das zu realisieren. Klar - ich weiß, es geht nun bald los. Aber so richtig angekommen, so richtig verstanden habe ich es noch nicht. Den Tag vor meiner Abreise bin ich allein, Henry wird nicht da sein - ich werde packen und mich am Abend mit einem Glas Wein auf die Couch setzen.  Und ganz bestimmt wird die ein oder andere Träne fließen. Mein Magen macht just in diesem Moment einen Sprung. Wow, das ist echt. Ich fliege bald und freue mich so. 

Was genau habe ich also, so kurz vor der Abreise, schon erledigt und was ist noch zu tun?

Impfungen. Ich habe die Kinder diese Woche noch gegen Meningokokken und mich gegen Tetanus impfen lassen. Wir haben alle Reisepässe zusammen und die Flüge sind bereits seit Wochen gebucht. Ok, Mimis Reisepass muss wohl doch noch einmal aktualisiert werden.

Auch habe ich bereits einen Backpacking-Rucksack. Gut, dass Henry bereits viel umher gereist ist, so konnte ich mir die Anschaffungskosten dafür sparen. Was für ein riesiges Ding - ich muss schmunzeln, wenn ich daran denke, wie ich damit plus Baby in der Babytrage durch das Land ziehe. Das wird ein Spaß!

Ich habe mir eine kleine Kompaktkamera zugelegt, damit ich Videos drehen kann. Hättet ihr Interesse an FMA's aus dem Urlaub? Und ja, ein Selfie-Stick ist auch bestellt. 


Was ich noch brauche? 

- Reise-Krankenversicherung
- Reiseapotheke (Tipps?)
- externe Festplatte
- Powerbank
- weitere Speicherkarten
- ein Reisebett für Mimi
- bequemes Schuhwerk
- Mückenschutz, Empfehlungen sind herzlich Willkommen
- Sonnenschutz für Mimi und mich, habt ihr Empfehlungen?

Und an die Erfahrenen hier - an was muss ich noch denken?



#DasHerzAmRechtenFleck // JÄTTEFINT und OH WUNDERBAR HELFEN, DU AUCH? DKMS, KINDERSCHUTZBUND UND WORLD VISION

Samstag, 21. Mai 2016





#DasHerzAmRechenFleck
JÄTTEFINT und Oh Wunderbar für den guten Zweck
 


Ihr Lieben, vor knapp zwei Monaten haben Leo von MiniMenschlein und ich bereits HIER und HIER dazu aufgerufen, die DKMS zu unterstützen. Das ist nämlich gar nicht schwer, tut nicht weh und dauert nur fünf Minuten. Auf die Seite der DKMS gehen, registrieren, Stäbchen in den Mund und zurückschicken, fertig.
Bist du schon registriert? Wenn nicht, dann aber jetzt.

Lasst mir doch bitte einen Kommentar da und lasst mich wissen, ob du bereits bei der DKMS als möglicher Spender registriert bist. Oder ob du dich jetzt registrierst.

Schon immer versuche ich meine Reichweite als Bloggerin für die gute Sache zu nutzen. Regelmäßig und immer wieder. Das ist mir persönlich ein großes Anliegen und ich finde auch, dass es meine Pflicht ist. Dass es unser aller Pflicht ist. Ich habe die Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu schaffen, zu sensibilisieren, aufzurufen und aufzurütteln und diese nutze ich.

Öffne dein Herz, geh mit offenen Augen durch die  Welt und schau über den Tellerrand.

Nun aber zurück zu dem, was Johanna von JÄTTEFINT und ich geplant haben - wir wollen helfen, gemeinsam. Und das Beste, JÄTTEFINT hat mir dafür einen ordentlichen Berg wunderschöner Baby- und Kinderkleidung zur Verfügung gestellt und diese darf ich nun versteigern, der Erlös wird dann von mir gespendet. Johanna hat ein großes Herz und mir völlig freie Hand gelassen. Ich habe wirklich lange überlegt, welche Projekte ich mit dieser Spende unterstützen soll. Letztendlich möchte ich den Erlös gerne splitten und einerseits die Arbeit der DKMS und außerdem den Kinderschutzbund Hannover finanziell unterstützen.

Die DKMS finanziert ihre Arbeit durch Spenden und ist somit auf finanzielle Unterstützung angewiesen.




Der Kinderschutzbund Hannover setzt sich für das Wohl der Kinder ein und ich kann euch sagen, so traurig es auch ist, es brauchen viel mehr Kinder Hilfe, als man glaubt. Auch vor der eigenen Haustüre herrscht Armut und viele Kinder wachsen in instabilen Verhältnissen auf. Leider.

Außerdem werde ich ab kommenden Monat, natürlich nicht von den Erlösen (stattdessen von meinem eigenen Geld), eine Patenschaft für ein kleines Kind bei World Vision übernehmen. Mit nur 9 Euro im Monat kann man als Pate schon dafür sorgen, dass die Kinder ärztlich versorgt, ernährt und gebildet werden. Das tut nicht weh und hilft.

Ich erinnere mich daran, wie ein Stenograf bei meinem alten Arbeitgeber eine solche Patenschaft in Südamerika hatte, ein Mädchen. Es standen immer Fotos von ihr auf seinem Schreibtisch und wie sehr es mich damals gerührt hat, als er dann zu ihrem Schulabschluss nach Südamerika geflogen ist, um diesen mit ihr und ihrer Familie zu feiern.

Ihr möchtet auch etwas tun?
Dann könnt ihr ab morgen auf Instagram fleißig die schönen Marken-Kinderkleidung ersteigern. Bietet eifrig mit!

Natürlich werde ich die Spendenbescheinigung im Anschluss offen legen.

Seid herzlichst gegrüßt und ich wünsche mir von Herzen, dass ihr diese tollen Projekte bei der Auktion eifrig unterstützt.

OH SO PRETTY // HOW TO WEAR CULOTTES #3

Donnerstag, 19. Mai 2016

Culotte von & other stories
Basic-Shirt von COS
Bucket Bag von Coccinelle
Schuhe von TK Maxx



Culotte, Streifenhirt und Bucket Bag 


Heute stellte ich erschrocken fest, dass es bereits in neun Tagen Richtung Asien geht. In 9 kurzen Tagen. Irgendwie war mir das gar nicht bewusst, und ganz eigentlich bin ich auch noch nicht vorbereitet. Es wird also Zeit, Pläne zu schmieden, ein Hotel zu buchen und die Ausrüstung für meinen Backpacking Trip zu kaufen. Halleluja, es wird eng. 

Nun aber zu meinem Look. Wie jeden Donnerstag bekommt ihr ein Outfit, heute mal wieder mit meiner Culotte. Ich weiss, ich weiss - schwer umstritten und entweder heiß geliebt oder verabscheut. 

Ich hatte euch ja bereits HIER {einen eleganten Look} und HIER {einen entspannten Look} mit der Culotte gepostet. Heute geht es dann wieder sehr locker zu. Culotte mit Shirt - das war es auch schon. So simpel und doch mag ich es sehr. 

Was denkt ihr?